Am besten suchst Du Dir in der Nähe einen Verein, der Dir bei den ersten Schritten Hilfestellung leistet.. Das verringert das Risiko von Abstürzen und vermeidbaren Fehlern dann doch erheblich. Die Vereine haben meistens feste Flugplätze mit guten Start- und Landebahnen. Der Abschluss einer geeigneten Versicherung (z.B. DMFV) wird mehr als nur empfehlen, ist eigentlich notwendig.
Mit passender Versicherung und Genehmigung des Grundstücksbesitzers (zum Betreten des Geländes und Aufsammeln des Modells) kannst du mit Modellen unter 5 kg als "Wiesenflieger" überall starten und landen, bei Verbrennermodellen mindestens 1,5 km von der nächsten Siedlung entfernt.
Die Fremdnutzung eines Modellflugplatzes ist überall untersagt. Dies geschieht meistens aus versicherungstechnischen Gründen und ist auch durch Schilder etc bekannt gegeben. Das gilt dann als unbefugtes Betreten und kann sogar polizeilich geahndet werden. Es gibt den Status des Gastfliegers, sozusagen Laufkundschaft bei einem Verein. Normalerweise muss man dafür beim Flugleiter einen Versicherungsnachweis und (sofern genutzt) die Frequenzzuteilung für das 35 Mhz-Band vorzeigen und manchmal eine kleine Praxis-Flugprüfung ablegen.
Als Anfänger musst du fast nirgends sofort beitreten und wirst oft kostenlos oder gegen einen kleinen Obolus geschult. Wenn du danach immer noch keinen Spaß am Vereinsleben hast brauchst du nicht beitreten. Aber es macht mehr Spaß mit anderen zu fliegen, Ideen auszutauschen und einen schön gepflegten Platz zu nutzen. Außerdem ist in der Mitgliedschaft in einem Verein meistens eine Versicherung.