-!Sender/Empfänger mit Automatikladern laden
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-Sollen Sender- oder Empfängerakkus mit einem Automatiklader, geladen werden, wird empfohlen, den Akku elektrisch vollständig vom Sender/Empfänger zu trennen. Gründe sind:
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-* Steigt aus jeglichem Grund der Innenwiderstand des Ladeausgangsstromkreises, wird der Lader versuchen, seinen konstanten Strom durch Spannungserhöhung weiterhin zu liefern. Dies kann elektronischen Bauteilen, die auch bei ausgeschaltetem Sender unter Spannung stehen, zu frühzeitigem Tode verhelfen.
-* Gibt es solche Bauteile nicht, sollte zumindest geprüft werden, ob bei Einschalten des Senders/Empfängers der Eingang von der Ladebuchse abgeschaltet wird.
- o Wird die Prüfung nicht bestanden, wird also als Ladekabel zum Empfänger z.B. ein Verlängerungskabel von einem freien Empfängereingang benutzt, steht das System beim Laden unter der hohen Spannung des Ladeausgangs, was zu Schäden führen kann.
- o Selbst bei Bestehen der Prüfung wird der Akku nach wieder Ausschalten des Senders kurzzeitig einer sehr hohen Spannung und damit einem Strom ausgesetzt, der möglicherweise zu groß wird.
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-!Kann ich meine NiCd-Zellen am Labornetzteil (oder Batterielader fürs Auto) laden?
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-Nein. NiCds (und NiMH) sind nicht bei einer bestimmten Spannung voll. Allerdings können diese Zellen zur Wiederbelebung auch mal kurzzeitig damit geladen werden, wenn der Strom nicht zu hoch ist, die Zellentemperatur überwacht und rechtzeitig abgeschaltet wird. So ein Batterielader für's Auto liefert i.d.R. zu viel Strom, also im Zweifelsfall lieber nicht machen.
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-!Was mache ich mit einem Akku, der nach längerem liegen nur noch weniger Kapazität einladen lässt als der angegebenen Nennkapazität?
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-Mit hohen Strömen Reflexladen. Wenn das nicht hilft: entsorgen.
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-!Wie heiß dürfen denn die Zellen beim Laden/Entladen werden?
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-Für NiCd gelten 70°C, für NiMH 50°C als Maximum. Bleiakkus sollten nicht wärmer werden. Li-Akkus auch nicht (30°C?). Genauere Temperaturen ergeben sich aus den Datenblättern der Hersteller.
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-!Mein NiCd-Akku wird bei hohen Entladeströmen (z.B. 10C) sehr schnell leer. Ich bekomme nur 1/4 der Nennkapazität raus.
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-Vorausgesetzt der Akku ist für Hochstrom geeignet (eine RC2000 liefert z.B. problemlos 40A) und er hat bei einer Entladung mit C/1 die Nennkapazität dann liegt es wohl daran, dass er nicht schnell genug geladen wird. Nach dem formieren soll man sie ab dann mit mindestens 2-3C laden. Laden mit Strömen von nur C/10 führt zu solchen Effekten.
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-!Kann ich meinen Bleiakku auch am NiCd-Lader laden?
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-Jein! Nur wenn die Akkuspannung überwacht und rechtzeitig abklemmt wird. Auch sollte der Ladestrom zum Ende hin niedriger werden. Das passiert aber bei Konstantstromladung nicht. Der Akku wird nicht optimal gewartet und neigt zum gasen.
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-!Was ist denn die richtige Spannung zum Abschalten bei Bleiakkus?
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-Das hängt von der Verwendung ab. Im Pufferbetrieb (z.B. Alarmanlagen, Starterbatterie im Auto) ist die Zellenspannung niedriger, im Zyklenbetrieb (Laden/Entladen im Rhythmus von Tagen) höher. Bei Pufferbetrieb gelten 2,3 - 2,4V, im Zyklenbetrieb 2,55 - 2,6V. Beim Laden im Zyklenbetrieb ist es wichtig, dass der Akku bei Erreichen der Ladeschlussspannung möglichst bald abgeklemmt wird.
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-!Mir pressierts und ich will meine Blei-Gel-Akku schnell laden, was darf ich ihm als maximalen Ladestrom zumuten?
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-Nicht mehr als C/2.
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-!Wieso verliert mein Blei-Gel-Akku so schnell an Kapazität?
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-Wahrscheinlich wurde er mehrere Male bis zum Ende entladen, so dass trotz seiner Konstruktion ein Verlust aktiver Masse und somit ein irreversibler Kapazitäverlust eintrat. Blei-Gel-Akkus sind sofort nach Gebrauch zu laden und auch so zu lagern. Tiefentladungen sollten unbedingt vermieden werden. Ein Memory-Effekt existiert bei diesem Akku-Typ nicht.
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-!Wie lagere ich meinen Akku am Besten?
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-Generell gilt, dass Akkus in kühler Umgebung (z.B. Kühlschrank) eine niedrigere Selbstentladung haben. Am Besten ist es aber nach wie vor, den Akku kurz vor Gebrauch zu laden.
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-!Soll ich den Akku voll, leer oder halbvoll lagern?
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-Generell sollten Akkus, insbesondere Pb-Akkus, voll gelagert werden. Eine Ausnahme bilden NiCd-Akkus, die besser leer gelagert werden. Werden die Akkus nur ein paar Tage gelagert, spielt das aber eher keine Rolle. Nach langer Lagerung brauchen die Akkus sowieso mehrere Zyklen um ihre volle Kapazität wieder zu erreichen.
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